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Speaker Slam 2018 – Schlaflos auf Platz 1

Im November 2018 traten 59 Rednerinnen und Redner im Rahmen von Hermann Scherers Gold Programm zum internationalen Speaker Slam an. Damit war ich nicht nur Teil eines neuen Weltrekords, sondern am Ende sogar dessen Gewinner. Dabei lief es im Vorfeld alles andere als glatt.

Immer diese Aufregung!

Vor wichtigen Ereignissen ist meine Aufregung manchmal so groß, dass ich nur schlecht ein- oder durchschlafe. Der wilde Mix aus Vorfreude und meinem Anspruch richtig gut zu sein, pushen sehr viel Adrenalin in meinen Körper. Grundsätzlich ist dieser Adrenalinschub gut, denn er hilft beim Fokussieren, aber wenn er mich nicht schlafen lässt, werde selbst ich etwas nervös. In solchen Fällen rufe ich meine beste Freundin an, die mich lang und gut genug kennt, um mich wieder zu erden.

Verpasst. Verpatzt? Verdammt!

Eine besondere Herausforderung des Speaker Slams war die kurze Redezeit von fünf Minuten. Was bitte sollte ich denn in nur fünf Minuten erzählen? Dazu hatte ich nicht sofort eine Vision und kreiselte in meinen Gedanken. Am Vorabend des Slams gab es im Rahmen des Eventprogramms eine Bühnenübung. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und bekamen Aufgaben, um auf der Bühne Emotionen wie Wut, Freude, Angst oder Euphorie deutlich zum Ausdruck zu bringen. Einerseits war ich fasziniert von dieser Übung, andererseits war ich total gehemmt, sie umzusetzen. Ich hielt mich zurück, sah gebannt den anderen zu und schlussendlich war die Workshopzeit vorbei, ohne dass ich die Bühne betreten hatte. Ich ärgerte mich über mich selbst, weil ich spürte, dass es eine tolle Chance gewesen wäre, eine neue Erfahrung zu machen. Verpasst! Zu meinem Gedankengekreisel kam nun auch noch der Frust über mein Versäumnis.

Dass ich den 1.Platz erhalten habe, erfüllt mich bis heute mit absoluter Freude und festigt meinen Leitspruch: Yes, you can!

Nutze den Moment!

Die Emotionen, die beim Workshop offensichtlich so gar nicht mit mir auf die Bühne wollten, fanden dafür beim Get-Together mit einigen anderen Teilnehmern am späteren Abend spielerisch ihren Raum. Befreit von der Workshop-Atmosphäre, konnte ich plötzlich schreien, toben, ja ordentlich laut werden. Das war richtig klasse und in dieser Nacht schlief ich gut und ruhig durch.

Natürlich kehrte eine angemessene Aufregung vor dem Slam wieder zurück. Kurze Zeit vor meinem Auftritt begegnete ich noch der Stimmtrainerin Diana Dressler, die mir spontan eine kleine Session zuteilwerden ließ. Es waren sicher nicht mehr als zehn Minuten, doch wie durch Zauberhand hörte sich meine Stimme sofort klar und sonor an. Auf der Bühne, die ich kurz danach eroberte, hatte das zur Folge, so verrückt es klingen mag, dass mich der Klang meiner eigenen Stimme beflügelte und mir dabei half zügig in meine Souveränität zu finden.

Sei dir bewusst, womit du Wirkung erzielst!

Wie ich es erwartet hatte, verging die Sprechzeit rasend schnell. Ich hatte mir im Vorfeld locker einen inhaltlichen, roten Faden gesponnen. Die Zeitanzeige informierte mich allerdings gnadenlos darüber, dass ich den größten Teil davon nicht würde erzählen können. Bei einer Rede bzw. einem Vortrag sind der Einstieg und der Schluss zwei der kraftvollsten Momente. Besonders der Schluss entscheidet darüber, in welchem Gefühl das Publikum zurückbleibt, was in ihm nachschwingen wird. Deshalb entschied ich mich dafür, einen pointierten, starken Schlusspunkt zu setzen, auch wenn dafür einige Inhalte wegfallen würden. Ich würde meine Rede beenden, nicht irgendein Zeitsignal, mitten in einem Satz womöglich.

Schätzt Du Dich selber wert?

Standing Ovations.

Über begeisterten Applaus darf ich mich bei allen meinen Vorträgen freuen, Standing Ovations sind keine Selbstverständlichkeit, auch wenn ich sie immer wieder erleben darf. Nach meinem so bewusst gesetzten Schlusswort, brandete beim Speaker Slam ein wirklich außergewöhnlicher Applaus auf und mit ihm ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Fast hätte ich darüber vergessen, dass gar nichts entschieden, dass ich einer von 59 war. Vor mir lagen noch einige Stunden Wartezeit, bis feststünde, wer den Wettbewerb gewinnt.

Mut machen, auf der Bühne stehen und inspirieren ist mein Job, ich liebe es, doch Augenblicke wie diese katapultieren selbst mich aus meiner Komfortzone. Es war nicht nur eine große, es war eine redestarke Konkurrenz. Dass ich den 1.Platz erhalten habe, erfüllt mich bis heute mit absoluter Freude und festigt meinen Leitspruch: Yes, you can!

Mein Beitrag auf dem Internationalen Speaker Slam

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© 2021 Janis McDavid