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O du fröhliche Ostern!

Das erste Osterfest, an das ich mich erinnern kann, war wie ein Ü-Ei. Es wartete nämlich gleich mit drei Überraschungen auf, die ich nie vergessen werde. Kommt mit auf eine Zeitreise ins England der Neunziger Jahre, wo mitten in der Countryside, rund um ein kleines Ferienhaus Wundersames passierte.

Ü-Ei-1 | Special Effects

Wir waren nach England gereist. Vielleicht setzt meine Erinnerung in Bezug auf das Osterfest exakt mit diesem ein, weil schon am Frühstückstisch scheinbar Gespenstisches geschah. Meine Eltern saßen einander gegenüber, jeder ein Fenster im Blickfeld. Während mein Vater den ersten Bissen vom Brot nahm, merkte er erfreut (mit Blick hinaus) an: „Das wird ein schöner sonniger Tag heute. Perfekt." Meine Mutter sah auf, schaute direkt aus „ihrem" Fenster und starrte verwirrt in das dort unablässig tropfende Regengrau. Noch heute fühle ich den Spannungsschauer, den ich empfand als ich entdeckte, dass beide recht hatten. Offensichtlich verlief exakt über unserem Feriendomizil eine Wetterschneise, so dass die eine Hälfte des Hauses der Sonne zugewandt war, während die andere Seite nur Dunkelheit und Nässe preisgab. Glücklicherweise setze sich die Sonne letztlich durch!

Ü-Ei-2 | Sister Act

Wir suchten im Haus und davor. Im Gras, unter Büschen, vor und hinterm Zaun, wir öffneten Schränke, erkundeten den Gartenschuppen, tasteten versteckte Mooskissen unter Winterlaubresten ab. Nirgends ein Ei! Als wir jeden Zentimeter erkundet hatten, schlugen unsere Eltern vor, dass wir gemeinsam bei einem Spaziergang den Horizont erweitern könnten. Bestimmt fänden wir am Wegesrand oder auf den Wiesen bei den Feldern Ostereier. Doch so sehr wir Kinder auch schauten und suchten, es wollte sich kein Ei zeigen. Meine Schwester seufzte schließlich in einer Mischung aus unerschütterlichem Optimismus, Trotz und Siegerwillen die Worte, die seither ein geflügelter Ausruf in unserer Familie sind: „Ich finde jetzt ein Osterei." What happend next?

Ü-Ei-3 | Ei is all around

Der Satz war nicht einmal ganz verklungen zwischen den letzten Schäfchenwolken des englischen Spätmorgenhimmels, das sahen wir es. In mattem Rot hob es sich ab von den im Hintergrund sich ausbreitenden grünen Weiden. Das Ei. Das erste Ei, sorgsam abgelegt auf einem Zaunpfahl. Als Mentaltrainer könnte ich nun zu den Zusammenhängen der schwesterlichen Willensbildung und dem Ergebnis ausholen, doch es erscheint mir selbst nach all den Jahren richtiger, den Triumph des Moments still zu genießen. Denn eine kleine Ernüchterung folgte umgehend, weil das Ei kein Schokoladenei, sondern ein Huhnproduziertes war. Nichtsdestotrotz setze es der eierlosen Pechsträhne ein Ende, und plötzlich waren sie überall. Im Gras, auf Reisig, in verwaisten Nestern, hinter Steinen und abgeholzten Baumstümpfen. Echte Eier und Schokoeier, buntes Glanzpapier und soft gefärbte Schalenpracht. Meine Eltern achteten akribisch darauf, dass wir einsammelten, was wir finden sollten, um nichts in der Landschaft zu lassen. Nötig gewesen wäre das bei unserem Sucheifer wahrscheinlich nicht.  

Das Fest der Jäger und Sammler

Mit diesem Text oute ich mich. Ostern war und ist für mich einfach das coolste Fest. Es hat mir kribbelnde Lebenslust im Gefühlsgedächtnisverankert. Ostern ist bunt und abenteuerlich, verschmolzen mit Kichern und Süßigkeit (die es im normalen Alltag bei uns nie gab), verspielt und entspannt und nicht zuletzt (Achtung, Reise-Janis lässt grüßen) fand es häufig an unterschiedlichen Orten statt. Warf Fragen auf wie etwa: Gibt es in England überhaupt Osterhasen? Bedenkt der auch Ferienkinder? Womöglich sogar mit meinen heiß geliebten Krokant-Eiern?

O du fröhliche Ostern!

In ein paar Tagen ist Weihnachten. Nach außen kommt es pompöser daher, hat mehr Glamour - für viele Menschen hat es allerdings auch deutlich mehr Stress und Druck im Gepäck. Ich wünsche euch deshalb ein Weihnachtsfest, das lustige, lebendige und vor allem bunte Erinnerungen in euch kreiert. Denn das beste Indiz für das beste Leben, ist dieses herrliche Kribbeln im Bauch.

FROHE WEIHNACHTEN!

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© 2020 Janis McDavid