Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Zur Blog-Startseite

Hochdruckgebiet im Kleiderschrank

„Bei dir ist wohl der Sommer ausgebrochen" kommentierte meine Mutter jüngst, als ich mit knallig farbigem Shirt zu Besuch bei meinen Eltern auflief. Sommer? Nur weil ich ein leuchtendes Orange gewählt hatte? Selbst im 21. Jahrhundert scheint Farbe ein Regelbruch im Winter zu sein. Und mir wurde dabei etwas schlagartig klar!

Ein Schrank voll nichts anzuziehen.

Ich bin sicher, der eine oder die andere kennt es: Ein Blick in die eigene Kleiderschatzkammer, noch ein Blick und sogar ein dritter, um festzustellen, dass keines der T-Shirts taugt, keines der Hemden angemessen ist und man scheinbar noch nie die eine, wahre Klamotte entdeckt und gekauft hat. Auch wenn ich wirklich Wert auf meine Kleidung lege, ein Modeneurotiker bin ich nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass meine Auswahl in der dunklen Jahreszeit häufig wie von Geisterhand gesteuert scheint. Bunt. Knallig. Irre Orange. Irre Blau. Irre Grün. Gerne grell. Im Sommer trifft man mich zwar auch in diesen Farben, allerdings nicht so bewusst und häufig.

Gegen das Grau in Grau.

„Du machst doch immer das Gegenteil von dem, was andere machen. Und wenn im Winter alle was Dunkles tragen, dann machst du es genau deshalb anders" meinte eine Bekannte lapidar dazu. Ich war verdutzt. Denn obschon ich in der Tat öfter gegen den Strom schwimme, gerne „Jetzt erst recht!" denke und mich über konventionelle Erwartungen hinwegsetze, bin ich nicht trotzig, so wie es aus ihren Worten mitschwang. Mir wurde bewusst, dass meine Entscheidungen etwas zu tun oder nicht zu tun, nicht dem Drang folgen, einen banalen Kontrastpunkt setzen zu wollen, sondern meiner puren Neugier. Das, was gemeinhin getan, gedacht und gemacht wird, kenne ich ja bereits. Was aber passiert, wenn ich es anders mache? Weil es mir anders einfach besser gefällt?

Ich will entdecken, nicht rebellieren.

Natürlich habe ich als Kind und Teenager auch manchmal aus Trotz gehandelt. Keine Frage. Mein Hauptantrieb war und ist jedoch die Entdeckungslust. Selbst zu erleben und zu erforschen, und eine Wahl zu treffen, die meinem Wesen und, bei gewichtigeren Dingen als Klamotten, auch meinen Werten entspricht. Ich bin viel zu freiheitsdurstig, um mich auf einem toten Trotzpunkt festnageln zu lassen. Meinem lichtliebenden Gemüt fehlt die Leuchtkraft des Sommers. Warum also sollte ich nicht einfach Licht zum Überziehen wählen?

„Dunkle Kleidung ist bei Schmuddelwetter halt praktischer! Da sieht man nicht jeden Fleck drauf!" Ich möchte an dieser Stelle gar nicht über Eisflecken im Sommer oder verregnete Julis sprechen. „Praktisch!" mag ein guter Grund sein. Es ist nur nicht mein Grund. Ich habe Bunt probiert und Bunt für wunderbar befunden. Dahinter steckt keine Philosophie, es ist kein Statement und auch kein Winterideal, das ich für den Rest der Welt propagiere. Es ist mein Belieben. Ganz einfach

Pars pro toto

Das ist eine Kleinigkeit. Eine Anekdote. Ein orangefarbener Ausschnitt aus meinem Alltag. Was mir selbst daran gefällt und vielleicht auch für dich ein Kompass sein kann, ist, dass wirklich in jedem noch so unspektakulären Lebensbereich zum Ausdruck kommt, wer wir sind, was wir tun, wie wir es tun und auch warum; vorausgesetzt, wir haben keine Scheu wir selbst zu sein, einfach neugierig zu sein und das zu bleiben, was wir wohl alle als Kinder einmal waren: Entdecker.


Welchem Kompass ich noch folge

Das Leben ist eine Goldgrube

Mentale Stärke: Mit nur einem Satz das Gehirn umprogrammieren!
Reichtum beginnt bekanntlich im Kopf, mit unseren Gedanken, Werten, Ideen und dem Blickwinkel, den wir bevorzugen. Ich kann mich nicht reich fühlen, wenn ich nur darauf blicke, was ich nicht habe, was ich nicht kann oder was anscheinend nicht geht.

Zurück

© 2020 Janis McDavid