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Den JahresGLÜCKblick wagen

Für mein Schulpausenfrühstück schnitt mir mein Vater jeden Tag einen Apfel entzwei und entfernte das Kerngehäuse. Kugelrund, als habe er einen dieser Kugelausstecher verwendet, dabei war es immer sein ganz normales Taschenmesser. Das machte mir Freude. Dreizehn Jahre lang. Dann war die Schulzeit vorbei.

Und bei dir so?

Zurückzublicken macht manchmal Spaß und manchmal schlechte Laune. Wenn ich an den Apfelkugelausschnitt meines Vaters denke, muss ich immer lächeln. Außerdem ist er mir Ansporn, das mit den Schuläpfeln verknüpfte gute Gefühl wieder mehr in meinem Jetzt zu verankern. Ich habe eine persönliche Apfel-und-Bücher-Challenge. Von beidem wünsche ich mir mehr in meinem Leben. Nicht nur in diesem Jahr. Mehr Äpfel essen und mehr Bücher lesen. Darüber führe ich sogar eine Liste, einfach um mich selbst zu motivieren. Liste klingt streng, ist allerdings komplett spielerisch. Ein bisschen Wettkampf mit mir selbst. Ich mag das. Vor allem, weil es Erfolge sichtbar macht.

2021 hatte einigermaßen deprimierend begonnen und sich dann in ein echtes Powerjahr gewandelt.

Schulterblick gegen den toten Winkel

Natürlich braucht‘s keine Listen und auch nicht wirklich einen Jahresrückblick, um immer einmal innezuhalten und zu reflektieren. Für all das können eigene Zeiträume festgelegt werden. Allerdings spricht nicht wirklich etwas dagegen, natürliche Rhythmen (wie eben den Jahreszyklus) zu nutzen. Wo stehe ich gerade? Wollte ich hier hin? Falls nein: Fühlt es sich schlecht an? Oder überraschend gut? Falls ja: Fühlt es sich gut an? Oder überraschend mau?

Ich schätze den Schulterblick in das Vergangene, das bewusste Rekapitulieren meines Weges, weil es mir hilft meine Gegenwart klarer wahrzunehmen und neue Weichen nicht blindlings zu stellen. Dabei vertraue ich viel meiner Intuition, gehe es, wie erwähnt, spielerisch an. Vielleicht auch deshalb, weil das Leben eine große Wiese ist, die zum Austoben einlädt.

Glücksmarker setzen

Ja, es interessiert mich, wo ich stehe und auf welchen Platz ich mich bei meinen kleinen Wettkämpfen mit mir selbst katapultiert habe – selbst wenn es der letzte ist. Am wichtigsten sind mir jedoch die Glücksmarker. Noch einmal wirklich wahrzunehmen, welche Lebensgeschenke mir ein Jahr gebracht hat, besonders dann, wenn es so wenig aussichtsvoll gestartet ist, wie z.B. 2021.

Es steckt viel Kraft in den guten Momenten, sie weiten den Blick, wenn er sich verengt hat. Sie weiten das Herz, wenn es klamm ist. Sie weiten die Welt, wenn sie gerade zu klein erscheint.

Welche Bilder setzt 2021 in dir frei? Was waren die lebendigsten Momente? Hast auch du eine Geste in deinem Gestern, die dein Heute inspiriert (so wie mich das Apfelschneiden meines Vaters)?

Ich bin gespannt auf deinen JahresGLÜCKblick.

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© 2022 Janis McDavid