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Blick ins Buch: Mut zum Ego

Wieso leben wir in einer Gesellschaft, in der es okay zu sein scheint, ständig zu jammern, herumzumeckern, sich selbst kleinzureden, aber uns zu loben, grundlos fröhlich und neugierig zu sein, ist nicht okay? Viele Menschen versuchen, ihr Ego zu überwinden, es zu entkräften oder abzuschütteln. Ich pflege meins. Aus gutem Grund.

...

Gesundes Ego = gesunde Selbstwertschätzung

Vor ein paar Jahren bekam ich unmittelbar nach einem Vortrag Feedback von einer meiner ehemaligen Lehrerinnen. Sie sagte: „Ich selbst sehe es nicht so, Janis, aber es gibt einige Menschen, die der Meinung sind, dass du in deinen Vorträgen deine Geschichte auf traurige Weise ausschlachtest.“

Puh, das saß! Ich war erschüttert. Ich weiß noch, dass ich mich wie geohrfeigt fühlte. Diese Aussage einer vertrauten Person verunsicherte mich zutiefst. War ich zu selbstverliebt? War ich arrogant? War ich ein publikumsgeiler Egomane, der mit seiner Opfer-Helden-Story Säle füllte?

Switch ins Jetzt

Heute würde ich mich von einem solchen Feedback nicht mehr verunsichern lassen. Wäre ich mit einer solchen (Be-) Wertung konfrontiert, würde ich mich weder geohrfeigt noch angegriffen fühlen. Vermutlich müsste ich sogar ein bisschen grinsen und würde antworten: „Ja, natürlich nutze ich meine Geschichte, um den Menschen etwas zu vermitteln. Von keiner Erfahrung kann ich so gut berichten wie von meiner eigenen.“

Wenn ich heute an diesen Moment zurückdenke, sehe ich, welche Entwicklung ich durchgemacht habe hinsichtlich meiner Selbstwertschätzung und einem ausbalancierten Ego. Mein Weg, meine Erfahrungen und mein Mut haben zu einem Gefühl entspannter Sicherheit geführt. Ich weiß, was ich will und wo meine Stärken liegen. Mein Selbstwertbaum hat Wurzeln geschlagen. Ein solches Feedback wäre jetzt maximal ein laues Lüftchen, aber kein Sturm mehr, der mich an mir, meinem Antrieb für meine Arbeit, für die Bühne und für das Sprechen vor Menschen zweifeln ließe. Ich weiß, was ich kann, und auch, was ich nicht kann.

Ich bin ich

Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir uns ständig selbst kritisieren und kleinmachen und in der das auch absolut okay zu sein scheint. Wir sagen: „Das habe ich schlecht gemacht“, „Das war falsch“, „Das sieht doof aus“. Aber wehe, du sagst auch nur einmal: „Ich bin stolz auf mich, weil ich das gerade toll gemacht habe!“ Oder: „Ich fühle mich super, ich bin glücklich.“ Dann schlägt dir vermutlich gleich einer der bescheuerten Glaubenssätze entgegen: „Eigenlob stinkt“ oder „Stell dich nicht in den Mittelpunkt“ – womöglich hinter vorgehaltener Hand.

Versuche einmal, an einem grauen Novembertag fröhlich grinsend durch eine deutsche Fußgängerzone zu spazieren. Da kannst du die Sekunden zählen, bis dir der erste abschätzige Blick begegnet, nach dem Motto: „Der hat doch Drogen konsumiert!“

Funfact am Rande: Wenn du in dieser Situation im Rollstuhl sitzt, wird’s noch lustiger. Jetzt weißt du, womit ich meine Freizeit verbringe ...

Wieso dürfen wir uns nicht selbst loben, wenn wir etwas gut gemacht haben? Was soll an ein wenig Eigenlob schlimm sein oder daran, sich selbst attraktiv zu finden? Warum heißt es bei neugierigen Kindern schnell: „Steck deine Nase nicht überall hinein“ oder: „Nein, man fragt nicht, warum der Mann keine Arme hat“? Doch, genau das tut und fragt man! Ganz ehrlich: Ich finde dieses anerzogene Verhalten nicht nur falsch, sondern gefährlich. Besonders dann, wenn es um unsere Selbstwertschätzung geht und um ein besseres Miteinander, das geprägt ist von Akzeptanz, Wertschätzung und Respekt. Wir sollten uns von unseren Glaubenssätzen, Tabuthemen usw. endgültig verabschieden. Sie tun uns nicht gut und schränken uns ein.

Im Zuge dieser Einschränkungen wurde das „Ego“ zu einem absoluten Unwort verunglimpft. Die Gesellschaft führt einen regelrechten Kampf gegen das Ego. Um es zu unterdrücken, wurde es verwoben mit Begriffen wie „Arroganz“, „Selbstsucht“, „Hochmut“ und „Stolz“.

Das Ego in gesunder Balance

Seit Jahren pflege ich mein Ego – mein ICH –, gieße es sorgsam wie eine Pflanze, die am Anfang klein und zart heranwuchs und mittlerweile mit ihren Wurzeln fest in der Erde verankert ist. Wobei du dabei nicht so vorgehen solltest wie ich mit meinen Zimmerpflanzen, die nämlich alle jämmerlich eingegangen sind, seit meine Eltern sich für sie nicht mehr zuständig erklärt haben.

Viele Menschen denken, Empathie und Egoismus stünden im Widerspruch zueinander. Ich glaube hingegen, dass nur ein Mensch mit einem gesunden Ego, der mit sich im Reinen und in der Lage ist, sich selbst im Blick zu haben, sich auch um andere kümmern kann.

Natürlich ist es wichtig, dass unser Ego in Balance ist. Und wie Du das herausfindest, kannst Du in Kapitel 9 meines neuen Buches nachlesen:

ALLE ANDEREN GIBT ES SCHON!

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© 2021 Janis McDavid